5 Fehler der Strategieformulierung


"Strategie braucht man erst, wenn man größer ist." "Das ist nur was für die obere Etage, das kommt unten eh nie an." Kommt Ihnen das bekannt vor? Immer treten diese Aussagen zum Vorschein und halten Unternehmen davon ab sich einmal intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen, wo wollen wir hin? Und wie machen wir das am besten? Hier sind 5 der häufigsten Fehler, die bei der Strategieformulierung gemacht werden und die dann dazu führen, dass nichts passiert:


Fehler #1 Probleme, Ziele und Maßnahmen werden vermischt

Ganz häufig meinen Führungskräfte, dass unsere Ziele das sind, was wir machen wollen. Und schon verschwimmt das Ziel mit der Maßnahme. Ziele sind Zustände. Wie kommen wir da hin? Das beantwortet die Maßnahmen.


Fehler #2 Ziele werden vage formuliert

Wie sollen Ziele sein? Messbar. Nur dann, wenn wir genau wissen, wann ein Ziel als erfüllt gilt, können wir überhaupt sagen, ob wir erfolgreich sind oder nicht. Viele Zielbeschreibungen bleiben zu allgemein und niemand kann etwas damit anfangen.


Fehler #3 Strategie artet in Workshop- und Powerpoint-Schlachten aus

Wenn die Methode der Strategieformulierung stärker in den Vordergrund rückt als die Strategie selbst, dann verlieren wir nicht nur den Überblick - was allein schon schlimm genug wäre; wir fangen an, dass wir das, was wir da gemeinsam entwickeln, anstrengend und wenig attraktiv finden. Wenn das der Fall ist, töten wir jeden Keim von Motivation und die Chancen auf Umsetzung werden gering. Das führt häufig zum nächsten Punkt:


Fehler #4 Strategie verkommt zu einem ungelesenen, toten Dokument, das immer unbeliebter wird

Je länger wir an diesem einen Strategie-Paper arbeiten, desto unbeliebter wird es. Und es ist erschreckend, wie viele Beratungen immer noch an Dokumenten mit dreistelligen Seitenzahlen festhalten, um "die" Strategie darzulegen.


Fehler #5 Die Umsetzung ist nicht im Fokus

Wer Strategie sagt muss dabei auch auf die Umsetzung eingehen. Es funktioniert nicht, sich einfach nur an Konzepten und Zielen, vielleicht auch noch Kennzahlen allein festzuhalten. Für Effektivität und Produktivität muss die Frage gestellt werden, wie kommen wir da hin und was ist der nächste Schritt. Das bedeutet nicht, dass wir jeden Schritt kennen müssen, aber den nächsten sollten wir wissen.


Es gibt noch zahlreiche weitere Fehler, die immer wieder gemacht werden, wenn es darum geht erfolgreiche Strategien zu formulieren. Was sind Ihre Erfahrungen und welcher dieser Fehler ist Ihrer Meinung nach der gravierendste? Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Kommentare und Feedback, gerne an team@marcbreetzke.com.





Marc Breetzke, M.A., M.A. ist internationaler Strategie-Experte. Als Autor, Speaker und Berater unterstützt er seit 2013 Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen weltweit dabei, erfolgreich zu werden. Mehr als 16.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben seine Veranstaltungen in über fünf Ländern besucht. Sein 2020 gestarteter deutschsprachiger Podcast The Tough Consultant hat bereits über 800 Zuhörerinnen und Zuhörer. Anfragen zu Keynotes und Vorträgen, digital und präsent, stellen Sie bitte an team@marcbreetzke.com.


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